19.03.15

Nach Hause kommen... Erschöpft. Körperlich. Geistig... Die Tür hinter mir schließen. Ein wenig aufatmen... Dann kommt mein Mann um die Ecke. Genauso erschöpft lächelt er mich matt an. Wir gehen aufeinander zu, blicken uns an und verstehen uns blind. Ich schmiege meine Wange an seine, zeichne mit den Fingern seinen Kiefer nach, schließe die Augen, fahre durch seine Haare, atme seinen Duft. Atme aus. Atme auf. Er nimmt mich in seine Arme, ich kuschel meinen Kopf an seine Brust. Alle Anspannung fällt von mir ab. Stumme Tränen kullern. Warum, weiß ich gar nicht so genau. Ich denke, der Alltagsstress, den man mit allen Mitteln meist erfolgreich versucht zu unterdrücken, holt mich ein. Ich vergrabe das Gesicht in seinem Pulli. Er hält mich fester. Er muss gar nichts sagen. Nur bei mir sein... Mein Fels in der Brandung... Mein Ein und Alles... Was wär ich ohne meinen wundervollen Mann?... Manchmal ist dieses große Wort "Liebe" viel zu klein um diese Magie zu beschreiben...

19.3.15 21:40

Letzte Einträge: 17.01.16, 19.02.16, 20.02.16

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